Allgemeine Tipps
Die Private Arbeitsvermittlung ist die Alternative zum Arbeitsamt.

Seit dem 01. Januar 2005 können sich Arbeitslose an einen privaten Arbeitsvermittler wenden und sich von diesem in eine neue Arbeit vermitteln lassen.
Die Kosten für die private Arbeitsvermittlung können von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden. Arbeitslosen bzw. Arbeitssuchenden kann ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein ausgestellt werden, mit dem sie die erfolgreiche Vermittlung einer privaten Arbeitsvermittlung ihrer Wahl finanzieren können .

Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine müssen bei der Agentur für Arbeit angefordert werden.
Die gesetzliche Regelung zur Ausstellung der Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine wurde ab 01.04.2012 unbefristet verlängert.

Empfänger von Arbeitslosengeld I haben nach 6 Wochen Leistungsempfang einen Rechtsanspruch auf den AVGS.
Gerade arbeitslos gewordene, von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen oder Bezieher des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) können auf Entscheidung der jeweiligen Behörde ohne Wartezeit einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein erhalten. Die Höhe des AVGS beträgt 2.000,00 Euro.
Langzeitarbeitslose und behinderte Menschen i.S.d. § 2 Abs. 1 SGB IX können einen um bis zu 500 Euro höher dotierten AVGS erhalten.

Generell gilt: Vor allem handwerkliche Berufe können gut vermittelt werden.

Achten Sie im Falle einer Bewerbung auf saubere Unterlagen. Auf keinen Fall Lebenslauf und andere Dokumente knicken.
Alle Dokumente in einem Ordner hinterlassen einen guten Eindruck.
Ein persönliches Foto (evtl. auch passend zur Arbeitsstelle) ist immer günstig.
Eine Online-Bewerbung ist inzwischen ebenfalls völlig normal, der Umfang sollte jedoch 4 MB nicht unbedingt überschreiten. Bitte aber in der Ausschreibung prüfen, ob evtl. eine Online-Bewerbung nicht gewünscht wird.

Auf jeden Fall sollten Sie darlegen, aus welchem Grunde Sie bei der ausgewählten Firma arbeiten möchten, warum Sie dafür gut geeignet sind.
Stellen Sie die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten heraus. Auf welche Fähigkeiten der zukünftige Arbeitgeber besonderen Wert legt, geht meist aus der Stellenanzeige hervor.
Achten Sie darauf, dass nicht der Eindruck entsteht, Sie schickten einen Serienbrief, den auch noch weitere Firmen erhalten.
Verwenden Sie nach Möglichkeit nur eine Schriftart für Bewerbung, Vorblatt und Lebenslauf.

Das richtige Porto aufkleben. Sicherheitshalber bei der Post direkt wiegen lassen.

Machen Sie es den Personalverantwortlichen einfach Sie zu erreichen:
Geben Sie grundsätzlich Ihre Telefonnummer(n) an und sind unter diesen Nummern auch erreichbar!

Vorstellungsgespräch:
Kommen Sie pünktlich und gut gekleidet zum Vorstellungstermin.
Planen Sie rechtzeitig, wie Sie die Firma erreichen können. Kalkulieren Sie die Fahrtzeit und planen Sie unvorhersehbare Umstände mit ein.